So 1. Mai 2022 | 16.00 Uhr

Kammermusiksaal des Woelfl-Hauses

Anouchka & Katharina Hack

Anouchka Hack, Violoncello | Katharina Hack, Klavier | Beate Starken, Violoncello

Eintritt/Stream-Ticket: € 20,- (+ Stream-Gebühren)

Schüler/Studenten: € 12,- (+ Stream-Gebühren)

Tickets+Stream: dringeblieben.de/videos/

Anmeldung für Saalbesucher unter haider-dechant@woelflhaus.de bzw. +49 (0) 151 – 655 181 55

Woelfl-Haus Bonn, Meßdorfer Str. 177, D-53123 Bonn; Anreise mit Bus 610 u. 611 ab Hbf. Bonn Richtung Duisdorf (Haltestelle Gielsdorfer Straße)

Eine Veranstaltung des Woelfl Hauses mit BTHVN

© Clara Evens

Werke von: Brahms, Boccherini, Janacek und mehr


Anouchka und Katharina Hack, Cello und Klavier, beleben mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft seit einigen Jahren sowohl als Solistinnen als auch im Duo Konzertbühnen in Deutschland und Europa, unter anderem Beethovenhaus Bonn, Gasteig München, Fondation Louis Vuitton Paris und Konzerthaus Dortmund.

Neben Konzertreisen in Europa und in die USA waren die Schwestern mit Konzerten beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker und den WDR Kammerkonzerten zu hören. Rundfunkaufnahmen entstanden mit dem NDR, Radio Classique (FR) und medici.tv.

In der vergangenen Saison führten Anouchka und Katharina Hack als Solistinnen gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern und Ulrich Kern die Suite concertante für Cello, Klavier und Orchester von Théodore Dubois auf. Im August 2021 feierte das von ihnen mitbegründete meetMUSIC Open Air, dessen künstlerische Leitung sie innehaben, in Mettingen Premiere. Das Festival präsentiert hochkarätige junge Kammermusikensembles, wie etwa das vision string quartet.

Engagements für die aktuelle Saison beinhalten Rezitals bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Orchesterzentrum Dortmund und in der Laeiszhalle Hamburg, Konzerte und einen Meisterkurs für junge Musiker in der Schweiz, und die zweite Auflage des meetMUSIC Open Air.

Das erste Album des Duos mit Werken von Dimitri Schostakowitsch erschien 2020 bei GENUIN classics und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den Opus Klassik nominiert. Es enthält neben Sonaten von Schostakowitsch auch eine Zugabe gemeinsam mit dem Cellisten Gautier Capuçon.

© Classeek Music_ Tatiana Megevand_ Kelly de Geer

Anouchka Hack, Violoncello

Die Cellistin Anouchka Hack (*1996), beim Verbier Festival 2021 mit dem Prix Jean-Nicolas

Firmenich ausgezeichnet, ist im Rahmen der „Debüt“-Serie in drei Spielzeiten mit Soloauftritten und Rezitals im Nikolaisaal Potsdam zu hören. Engagements für die aktuelle Saison beinhalten solistische Auftritte mit dem Royal Bangkok Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Orchester des Orchesterzentrum Dortmund und den Brandenburger Symphonikern; im Konzerthaus Dortmund ist Anouchka Hack mit Weinbergs Präludien zu hören, beim Rheingau Musikfestival in als Kammermusikerin. 2022 wurde sie mit dem Musikpreis Leyda Ungerer ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr konzertierte sie u.a. mit Gautier Capuçon, Kian Soltani und Kolja Blacher.

Seit 2020 studiert sie an der renommierten Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie ein Bartolomeo Tassini Cello aus dem Jahr 1769, und wird als Stipendiatin von der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.

© Classeek Music_ Tatiana Megevand_ Kelly de Geer

Katharina Hack, Klavier

Die Pianistin Katharina Hack (*1994), von der Presse als „Ausnahmeerscheinung mit ganz starker, eigener Persönlichkeit“ bezeichnet, ist Gewinnerin des Steinway Förderpreises und konzertiert als Solistin und in Rezitals. Besonders intensiv widmet sie sich dem Werk von Frédéric Chopin. In dieser Saison spielt sie eine Konzerttour mit Klavierrezitals in zahlreichen deutschen Städten; Duo-Konzerte führen sie u.a. in die Laeiszhalle Hamburg und zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Im Herbst wird sie mit Griegs Klavierkonzert zusammen mit dem Ford Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie auftreten.

Katharina Hack war als vielseitige Kammermusikerin u.a. zu Gast beim Engadin Festival und beim Internationalen Musikfestival Buxtehude. Sie studiert im Konzertexamen bei Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg, an der sie auch Assistentin für Kammermusik ist; wichtige künstlerische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Bernd Goetzke, Sir Andras Schiff und Andrzej Jasinski. Katharina Hack ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Artur und Lieselotte Dumcke-Stiftung.

© Armin Zedler

Beate Starken

Beate Starken studierte an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Kurt Herzbruch und Prof. Claus Kanngiesser. Im Anschluss beschäftigte sie sich als Mitglied des WNC- und des Thürmchen-Ensembles intensiv mit Neuer Musik. Im Jahr 2000 entdeckt sie ihre Leidenschaft für Improvisation und Jazz und absolvierte schließlich ein Aufbau-Studium in der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Köln. Seither erstreckt sich ihre umfangreiche freischaffende Konzerttätigkeit von Orchester-Engagements über klassische Kammermusik, Salonmusik bis zu Jazz und Weltmusik. Beate Starken lebt in Siegburg.

Sie konnte für die Mitwirkung in Boccherinis Sonate für zwei Celli in G-Dur gewonnen werden. Sie ist neben ihrer Konzerttätigkeit seit Anfang der 90er Jahre auch pädagogisch tätig. Beate Starken unterrichtet als Privatlehrerin in Siegburg, als Dozentin der Städtischen Musikschule Hennef und bietet Jazz- und Improvisations-Workshops für Cellisten an.

Programm


Leos Janacek (1854-1928): Pohádka

I. Con moto

II. Con moto


E. Ysaÿe (1851-1931): aus der Solosonate für Violoncello:

I. Grave


L. Boccherini (1743-1805): Sonate G-Dur G. 15

I. Allegro

II. Larghetto

III. Allegro


N. Boulanger (1887-1979): Trois piéces (7 Minuten)

I. Moderato

II. Sans vitesse

III. Vite et nerveusement rhythmé


Pause


Johannes Brahms (1833-1897): Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 in F-Dur Op. 99

I. Allegro vivace

II. Adagio affetuoso

III. Allegro passionato

IV. Allegro molto

(Als Zugabe: G. Cassado (1897-1966): Tanz des grünen Teufels (4 Minuten))


Spieldauer insgesamt: 61 Minuten Musik