Sa 21. Mai 2022 | 16.00 Uhr

Kammermusiksaal des Woelfl-Hauses

Mandolinenkonzert

kleine Prinzessin der Nacht

Kerstin Draken (Mandoline) | Robert Draken (Mandoline) | Michael Piel (Mandoline) | Elke Limbach (Mandola) | Kanaho Debinski (Gitarre) | Wolfgang Engelbertz (Kontrabass)

Eintritt/Stream-Ticket: € 20,- (+ Stream-Gebühren)

Schüler/Studenten: € 12,- (+ Stream-Gebühren)

Tickets+Stream: dringeblieben.de/videos/mandolinenkonzert

Anmeldung für Saalbesucher unter haider-dechant@woelflhaus.de bzw. +49 (0) 151 – 655 181 55

Eine Veranstaltung des Woelfl-Hauses

Werke von J. S. Bach, Acquavella, Kuwahara, Laheurte


Die Mandoline wurde seit dem 16. Jahrhundert mit Aufmerksamkeit bedacht, im 17. Jahrhundert mit großem Repertoire verwöhnt, durfte im 18. Jahrhundert ihre Hochblüte erleben. Verdrängt im 19. Jahrhundert. Heute ein Instrument mit großem Ausdrucksvermögen und Farbenreichtum. Geliebt und bedacht mit vielfältigem Repertoire, sämtlicher Stilrichtungen und Musikepochen. Ein zartes Instrument, oft unerkannt.

Michael Piel

Seit frühester Jugend mit der Mandoline aktiv. Besonders die Begegnung mit dem japanischen Mandolinisten Takashi Ochi während der Konzerte im Rahmen des Bundesmusikfestes in Bonn 1978, gab den weiteren musikalischen Impuls. Die Arbeit mit vielen hochrangigen Künstlern, wie Dorothee Oberlinger, Katja Beisch, Michael Tröster prägte sein musikalisches Einfühlungsvermögen. Nicht verwunderlich, dass Michael Piel neben der Leitung des „Zupforchesters Oberkassel“ auch im „Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V.“ spielt, mit ihnen an internationalen Konzertreisen teilnahm, Recherche für gute Literatur betreibt und auch als Solist ein gern gesehener Gast ist.

Robert Draken

Die Mandoline war für Robert Draken in einem sehr von der Zupfmusik geprägten Elternhaus seit der frühesten Kindheit präsent. Im Alter von 8 Jahren begann er mit dem Instrumentalunterricht und spielte dann lange Zeit mit seinen Brüdern und seinem Vater im Mandolinenorchester Hüls 1922 e.V. Aus beruflichen Gründen wechselte er 1995 in das Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V., wo er seit vielen Jahren als Konzertmeister und Geschäftsführer tätig ist. Außerhalb der Aktivitäten des eigenen Orchesters besucht er regelmäßig instrumentale Fortbildungskurse und spielt häufig in internationalen Projektorchestern wie dem Euregionalen Festivalorchester in Stein (NL) oder dem Venice Mandolin Festival Orchestra in Venedig (IT). Seit kurzem spielt er zudem im LandesZupfOrchester NRW "fidium concentus", einem Auswahlorchester für die besten Mandolinen- und Gitarrenspieler des Landes NRW ab 27 Jahren.

Kanaho Debinski

Kanaho Debinski wurde in Nagano (Japan) geboren. Bereits im frühen Alter erhielt sie von ihrem Vater Gitarrenunterricht. 2002 bis 2007 studierte sie an der Hochschule für Musik Köln, Abt. Aachen, bei Prof. Tadashi Sasaki. Nach dem Diplom 2007 begann sie das Konzertexamenstudium an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Roberto Aussel, welches sie im April 2010 erfolgreich abschloss. Kanaho Debinski ist mehrfache Preisträgerin internationaler Gitarrenwettbewerbe. Neben ihrer Konzerttätigkeit fördert sie zur Zeit junge Talente der klassischen Gitarrenmusik.

Elke Limbach

Als Diplom-Musiklehrerin für Mandoline und Gitarre, unterrichtet Elke Limbach in ihrer eigenen fachspezifischen Musikschule für Zupfinstrumente in Hennef-Westerhausen. Mit Studien bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen, Prof. Caterina Lichtenberg im Fach Mandoline und Barockmandoline, sowie Studien bei Prof. Albert Aigner, Musikhochschule Lübeck, im Fach Gitarre ergänzte sie ihre Ausbildung. Im Jahr 2000 legte sie die Prüfung als Dirigentin im Zupforchester und Gitarrenensemble mit sehr gutem Erfolg ab und leitet seit dieser Zeit, neben verschiedenen Ensembles, das Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V. Im Jahr 2018 erhielt Sie das Zertifikat "JeKits-Orchesterleiterin" der JeKits-Stiftung NRW in Kooperation mit der „Hochschule für Musik und Tanz Köln“. Viele ihrer Schüler sind Preisträger auf Regional-, Landes- und Bundesebene bei Jugend Musiziert.


Kerstin Draken

Im Alter von 5 Jahren begann die jetzige Abiturientin Kerstin Draken ihren Mandolinenunterricht bei Elke Limbach. Bereits mit 7 Jahren machte sie erste Orchestererfahrungen im "Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V." und spielt seit einigen Jahren auch in Auswahlorchestern wie dem "Jugendzupforchester NRW" oder dem "Bundesjugendzupforchester". Geprägt ist ihre Laufbahn besonders durch 5 Teilnahmen an "Jugend musiziert", darunter drei erste Preise im Bundeswettbewerb, zwei davon mit Höchstpunktzahl und zahlreichen Sonderpreisen. Seit 2019 macht Kerstin Draken in der Klasse von Caterina Lichtenberg und Annika Hinsche zudem an der "Hochschule für Musik und Tanz Köln" am Standort Wuppertal ein Jungstudium.

Wolfgang Engelbertz

Wolfgang Engelbertz wäre nie Bassist geworden, hätte ihm nicht ein übungsunwilliger Zeitgenosse seinen Elektrobass angeboten. Im Laufe der darauf folgenden einunddreißig Jahre erweiterte er sein musikalisches Spektrum vom Rock-E-Bassisten zum Jazz-Kontrabassisten. Seine Spezialität sind die virtuosen Soli auf dem gestrichenen Bass, von denen Kollegen und Publikum gleichermaßen begeistert sind. Er bereiste als Musiker auf Kreuzfahrtschiffen die Welt und ging mit „Wolf Doldinger and best Friends“ 2004 und 2005 auf Tourneen, die die Band nach Washington, USA führte, wo sie u. a. in der Deutschen Botschaft auftrat. Auf den Bühnen bzw. in den Studios der Welt kreuzten unter vielen anderen „Gentlemen“ das Gürzenich-Orchester Köln, Benny Bailey, Tommy Emmanuel und Gregory Gaynair seinen Weg. Nicht zu vergessen die vielen hochkarätigen Gäste der Sounds of Jazz-Reihe.