Fr 15. Juli 2022 | 19.00 Uhr

Kammermusiksaal des Woelfl-Hauses

Benefizkonzert für die Ukraine

Junge Studierende der Universität Bonn spielen für die Ukraine

Oleksandra Zakharchenko, Alt | Lisa Bätge, Flöte | Annika Liebe, Oboe | Tobias Olbrich, Klarinette | Georg von Wullfen, Horn | Axel Kölschbach Ortego, Fagott


Eine Veranstaltung des Woelfl-Hauses und dem Rotary Club Bonn-Rheinbogen

Zum Stream:

dringeblieben.de/videos/benefizkonzert-fur-die-ukraine

Für den Saal:

Nutzen Sie unser Formular auf der rechten Seite oder melden sie sich unter:

Mail: haider-dechant@woelflhaus.de

Tel. +49 (0) 151 – 655 181 55


AUSVERKAUFT


Gespielt werden u.a. ukrainische Lieder (Bebko, Shkurkin), Piazolla, Onslow & Woelfl

„Studierende spielen für Studierende“

In Kooperation mit dem Rotary Club Bonn-Rheinbogen, der außerdem den Sozialfond des RCR als Spendenkonto zur Verfügung stellt, möchten wir das Projekt des Bundesjugendorchesters unterstützen, das Spenden für das Youth Symphony Orchestra of Ukraine sammelt, da sämtliche Subventionen seitens der Ukraine eingestellt wurden und sie aktuell um ihre Existenz bangen.

Oleksandra Zakharchenko

Ich bin Aleksandra, ich bin 17 Jahre alt. Ich singe und schauspielere seit meinem 6. Lebensjahr. Ich habe an vielen internationalen Wettbewerben in der Ukraine und im Ausland teilgenommen und gewonnen. Ich studiere Popgesang an der Musikhochschule für Musik Gliera. Hier in Deutschland wurde ich im Kinder & Jugendchor Oper Bonn aufgenommen, was mich sehr freut.

Lisa Bätge - Flöte

Im Alter von sechs Jahren entdeckte Lisa Bätge die Querflöte für sich. Unterricht hatte sie bei Jakobe Schaller-Schönhoff und später bei Tekla Varga. Mit neun Jahren nahm sie das erste Mal am Wettbewerb Jugend musiziert teil, bei dem sie auch die darauf folgenden Jahre Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene erhielt. Dort stand sie unter anderem auch mit Annika Liebe gemeinsam auf der Bühne. Die ersten Orchestererfahrungen sammelte sie im Detmolder Jugendorchester. Die Freude am gemeinschaftlichen Musizieren ist so groß, dass sie zusätzlich bei den Jungen Sinfonikern OWL und im Landesjugendorchester NRW mitgewirkt hat. Orchesterreisen führten sie schon nach Amerika, Polen, Schottland und Italien. Momentan ist sie Teil der Camerata musicale an der Universität Bonn und studiert dort seit 2017 Medizin.

Annika Liebe - Oboe

Annika Norina Liebe wurde 1999 in Detmold geboren und begann im Alter von acht Jahren Oboe zu spielen. Sie wurde von ihrer Mutter Eva-Maria Liebe (Solo-Oboistin im Landestheater Detmold) unterrichtet, die sie schon früh mit der Begeisterung für das Instrument ansteckte. Sie nahm mehrmals am Wettbewerb Jugend musiziert teil, dort errang sie, unter anderem schon 2011 gemeinsam mit Lisa Bätge, 1. Plätze auf Landesebene. Sie war Mitglied in zahlreichen regionalen und überregionalen Jugendorchestern wie z.B. der Jungen Philharmonie OWL, den Jungen Sinfonikern OWL, der Jungen Bläserphilharmonie NRW und dem Landesjugendorchester NRW. Ab 2018 nahm Annika Unterricht bei Christopher Koppitz (Solo-Oboist der Bielefelder Philharmoniker), bevor sie 2019 einen Studienplatz bei Prof. Christian Wetzel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt. Ihr Studium wurde durch Meisterkurse bei Prof. Diethelm Jonas (HfM Lübeck) ergänzt. Seit April 2022 wird Annika vom Verein Live Music Now Köln e.V. gefördert.

Tobias Olbrich - Klarinette

Tobias Olbrich wechselte im Alter von neun Jahren von der Blockflöte, auf der er schon erste Erfahrungen in Ensemblemusik gesammelt hatte, auf die Klarinette.

Seit 2004 erhielt er Unterricht von Professor Andreas Hilner an der Kunst- und Musikschule Brühl. Dort wurde er bald Mitglied eines Klarinettenquartetts, mit dem er bei Jugend musiziert Preise auf Regional- und Landesebene erwarb, sowie des sinfonischen Blasorchesters The LOPE. Weitere Orchester folgten, darunter die Junge Bläserphilharmonie NRW, mit der er Konzerte in Häusern wie der Philharmonie Essen, der Philharmonie Köln und dem Palau de la Música in Valencia spielte.

Heute ist er neben Kammermusikensembles Teil der Camerata musical an der Universität Bonn und des sinfonischen Blasorchesters WestfalenWinds, und promoviert am Institut für numerische Simulation in Mathematik.

Georg von Wulffen - Horn

Nachdem er früh mit der Blockflöte in die aktive Musik eingestiegen war, fing Georg v. Wulffen als Zehnjähriger an, bei Johannes-Theodor Wiemes, Solohornist bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, Horn zu lernen. Erste Berührung mit Kammermusik machte er unter der Ägide von Dimitris Efstratiadis mit Holz- und Ulrich Matthaei mit Blechbläsern; diese Zwiespältigkeit zwischen den Instrumentengruppen begleitet ihn seitdem. Leider erstreckt sich die Wandlungsfähigkeit des Horns nur eingeschränkt auf Kammermusik mit Streichern, und um öfter mit seiner geigenden Frau zusammen spielen zu können, hat er sich, dem warmen Klangideal treu bleibend, in den letzten Jahren gelegentlich an ein Cello gesetzt. Das Horn ist und bleibt aber sein Hauptinstrument, mit dem er inzwischen eine stattliche Ansammlung aktueller und ehemaliger Ensembles und Orchester hat, aus denen wegen langer Mitgliedschaft das Regionale Jugendorchester Hannover, die TU-Kammerphilharmonie Dresden und die Camerata Musicale der Uni Bonn herausragen. Zusätzlich trat er solistisch mit dem Mozart-Verein zu Dresden e.V. und dem Hornkonzert KV 447 auf. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Schottland, in die Schweiz und nach Australien.

Axel Kölschbach Ortego - Fagott

Axel Kölschbach Ortego wurde 1997 in Köln geboren. Er erhält seit seinem neunten Lebensjahr Fagottunterricht bei Michael Kasper, weitere Impulse bekam er von Hendrik Rabien und Mathis Stier. Er war mehrfacher Bundespreisträger bei Jugend musiziert, sowohl als Kammermusiker als auch als Solist. Mit zahlreichen Jugend- und Studentenorchestern ist er in den großen deutschen Konzertsälen aufgetreten u.a. in den Berliner, Münchner und Kölner Philarmonien sowie zuletzt in der Hamburger Elbphilarmonie. Konzertreisen führten ihn nach China, England, Spanien, Italien und in die Niederlanden. Ein besonderes Highlight war eine Tour durch seine zweite Heimat Spanien, wo er seine Familie mit seiner Leidenschaft für klassische Musik ansteckte. Er arbeitete mit namenhaften Dirigenten wie François-Xavier Roth, Sir Mark Elder, Jac van Steen, Ben Gernon und Markus Stenz zusammen. Seit 2016 ist er Fagottist im Collegium Musicum der Universität Bonn, mit dem er auch solistisch auftrat. So hat er die Fagottkonzerte von Weber und Mozart in Deutschland, Italien und den Niederlanden aufgeführt. Er studierte Mathematik in Bonn und Cambridge als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Cambridge European Trusts. Seit 2019 promoviert er am Max-Planck Institut für Mathematik in Bonn im Bereich der Arithmetischen Geometrie.


Programm:

"Ich werde dich finden" (я тебе знайду)
Musik und Text: Oleksandra Zakharchenko


"Ich habe auf dich gewartet, ich habe um dich geweint,

Der Krieg hat dich mir genommen.

Warum tut es so weh? Warum bin ich allein?

Unfähig, die Trauer zu ertragen, ging sie zum See ...


Obwohl du mich liebst,

Du wirst mich nicht finden.

Glück wird nicht zu uns kommen,

Weil er mich nicht finden wird ..."


(Я тебе чекала, я за тебе плакала,

Забрала тебе від мене війна.

Чому так боляче? Чому я одна?

Не витримавши горя, пішла до озера...


Хоча ти мене любиш,

Мене ти не знайдеш.

Счастя до нас не приде,

Бо не знайде мене..."


George Onslow
Quintett op. 81

Antarktis (Антарктида)

The Hardkiss Songwriter: Valerii Bebko / Yuliia Bebko

Arrangiert für Bläserquintett und Gesang von Andreas Teobald


"In deinen Händen - die Zeit läuft wie Wasser, erodiert meine Ufer

In deinen Augen - die Welt, dann mein Problem, ich bin selbst hierher geflogen
Flüsse, Tau, kleine Niederschlagstränen, Niederschlag"

(У твоїх руках - час біжить, як вода, розмиває мої береги
У твоїх очах - світ, то моя біда, я сама прилетіла сюди
Ріками, росами, дрібними сльозами опаду, опаду)

Pause

„Free“ (вільна)
Duettlied von Tina Karol und Julia Sanina, das zum Soundtrack des ukrainischen Films „Devoted“ wurde.
2019 Autor von Alyona Alyona Komponist Alexander Shkurkin
Arrangiert für Bläserquintett und Gesang von Andreas Teobald

Langsamer Puls ...
"Verstreuter Trank ...
Ich habe keine Angst mehr!
Ich bin frei, frei!
Auf einem grauen Hintergrund,
Was ist Weiß so ähnlich,
Sie schrieben "auf keinen Fall", aber ich kann,
Ich kann, ich kann!

Meine Wände sahen Ströme von Tränen,
Meine Wände hörten das Meer von den Worten,
Mein Selbst wurde in den Wänden geboren,
Dort flossen die Flüsse in meine Meere."

(Сповільнений пульс...
Розсипане зілля... Більше я не боюсь!
Я - вільна, вільна!
На сірому тлі,
Що з білим так схожий,
Писали "ніяк", та я зможу,
Зможу, зможу!

Мої стіни бачили ріки сліз,
Мої стіни чули моря зі слів,
В стінах зародилося моє я,
Там втікали ріки в мої моря.)

Joseph Woelfl
Bläserquintett in B-Dur WoO 141 (3 Min)

Astor Piazzolla
Die 4 Jahreszeiten (28 Min)