Susanna Kilian (Sopran), Daniela Held (Horn), Katharina Hack und Janosch Spreter (Klavier), Paulina Walter und Martin Czernin (Moderation)
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Anmeldung für Saalbesucher unter haider-dechant@woelflhaus.de
bzw. +49 (0) 151 – 655 181 55
oder mit unserem online Formular
Woelfl-Haus Bonn, Meßdorfer Str. 177, D-53123 Bonn; Anreise mit Bus 610 u. 611 ab Hbf. Bonn Richtung Duisdorf (Haltestelle Gielsdorfer Straße)
Eine Veranstaltung des Woelfl-Hauses
Programm
Joseph Woelfl Rondeau Facile et Brillante WoO 81
(1773 – 1812)
Meine Wünsche für Singstimme und Klavier WoO 110
Bearbeitung f. Horn, Sopran und Klavier, Hermann Dechant
12 Valses pour le Piano-Forté WoO 31
Die Geister des Sees von Amalia von Imhof
-o-o-o-PAUSE-o-o-o-
Joseph Woelfl La Calma from Woelfl WoO 131 a
Bearbeitung für Horn und Klavier, Hermann Dechant
O dolce Concento, with Six Variations WoO 45 g
Giacomo Giofredo Ferrari / “Non cor più non mi sento”
Angelica Catalani
(1763 – 1842 / 1780 – 1849)
Joseph Woelfl Eight Favorite Airs, from Mozart’s Opera COSI FAN TUTTE,
Adapted for two Performers WoO 75
Anschließend: Sommerfest der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn e.V.
©privat
Susanna Kilian begann mit fünf Jahren Klavierunterricht zu nehmen und entdeckte einige Jahre später ihre Leidenschaft für den Gesang.
Ab 2014 sang sie im Kinder- und Jugendchor Theater Bonn unter Ekaterina Klewitz. Dort war sie bereits in zahlreichen Opern wie „Hänsel und Gretel“, „Carmen“, „Turandot“, „Lohengrin“ und „La Boheme“ im Chor zu hören. Solistisch war sie bereits als 1. und 3. Knabe in der „Zauberflöte“ und als Hirtenknabe in „Tosca“ auf der Bühne der Bonner Oper zu sehen. An zahlreichen Konzerten wie dem jährlichen SWB Weihnachtskonzert oder dem Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Kinder- und Jugendchores hat sie im Chor sowie solistisch mitgewirkt. In den Eigenproduktionen des Chores „Brundibar“ sang sie die Rolle der “Aninka” und der “Katze” und in “Faust” die Rolle des “Gretchen”. Auch im Musical „Hairspray“ hat sie bereits im Ensemble mitgewirkt. Nächste Spielzeit singt sie in der „Zauberflöte“ und in „Jesus Christ Superstar“ in der Bonner Oper mit.
Im Woelfl-Haus durfte sie bereits zwei Mal das Benefizkonzert zum Aufbau der Woelfl-Haus Stiftung mitgestalten und war an anderen Konzerten wie dem Erntedankkonzert letzten Herbst beteiligt.
Gesangsunterricht erhält sie von Andrey Telegin, mit dessen Chören sie bereits Schubert und Mozart Messen aufführte. Weitere wichtige gesangliche Impulse setzte Alexandra von der Weth.
Zur Zeit studiert Susanna Kilian Musikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bonn.
2027 wird sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bonn sein.
©privat
Daniela Held begann in jungen Jahren ihren musikalischen Werdegang mit der klassischen Gitarre. In der Bläserklasse fand sie ihre Leidenschaft zum Horn spielen und vertiefte diese mit der Orchestermusik. Konzertreisen und internationale Wettbewerbe führten sie mit dem Orchester unter anderem nach Japan, Südkorea, Thailand und in die USA, wo sie in der Carnegie Hall gemeinsam gespielt haben.
Des Weiteren nahm sie an internationalen Meisterkursen teil und spielte projektweise bei verschiedenen Orchestern.
Im Jahr 2020 begann sie ihr Musikvermittlungsstudium im Zwei-Fach-Bachelor an der Universität zu Köln und erweiterte ihr Studium 2022 auf Instrumentalpädagogik. In der Hochschule für Musik und Tanz Köln studiert sie mit dem Hauptfach Horn bei Ulrich Hübner.
Seit 2023 unterrichtet sie das Fach Horn an der Musikschule Monheim am Rhein. Mit der seit 2025 verfolgten Spezialisierung im Bereich der Elementaren Musikpädagogik und inklusiven Musikpädagogik setzt sie einen besonderen Fokus auf musikalische Teilhabe. Musik allen Menschen zugänglich zu machen, ist ein zentrales Anliegen ihrer pädagogischen Tätigkeit.
©Antonia Gern
Katharina Hack, von der Presse als "Ausnahmeerscheinung mit ganz starker, eigener Persönlichkeit" bezeichnet, konzertiert international als Solistin und im Duo mit der Cellistin Anouchka Hack. Eine besondere Liebe verbindet die Pianistin mit der Musik Frédéric Chopins. Als Solistin spielt sie in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie und der Fondation Louis Vuitton.
Rundfunkaufnahmen entstanden mit dem WDR, NDR und Medici.tv.
Katharina Hack wurde 1994 in Köln in eine Musikerfamilie geboren und wuchs in Antwerpen und Dortmund auf. Sie studierte bei Gabriela Montero, Ilja Scheps, Konstanze Eickhorst und im Konzertexamen bei Bernd Glemser. Wichtige Impulsgeber waren außerdem Margit Haider-Dechant, Andrej Jaszinski und Sir András Schiff.
2024 debütierte sie mit dem HSO Berlin unter Tess Jackson mit Chopins zweitem Klavierkonzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, konzertierte mit Beethovens fünftem Klavierkonzert in Husum und spielte live in der Sendung NDR Extra. Im darauffolgenden Jahr spielte sie Chopins erstes Klavierkonzert in der Kölner Philharmonie, spielte zahlreiche Klavierabende und Duo-Rezitals und trat erstmals auch als Komponistin öffentlich auf. Aktuelle Gastspiele führen sie mit einem Soloprogramm nach Kroatien und mit Beethovens Tripelkonzert, Claire Wells, Anouchka Hack und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie ins Konzerthaus Dortmund. Duo-Rezitals führen sie quer durch Deutschland, nach Frankreich und ins Stadtcasino Basel in die Reihe „Rising Stars“.
Die Debüt-CD der Schwestern wurde u. a. für den Opus Klassik nominiert. Ihr aktuelles Album „Alle Menschen werden Schwestern“, das sie in Kooperation mit dem Deutschlandfunk beim Label Berlin Classics aufgenommen haben, wird von Fachpresse und Publikum gefeiert. Im Herbst wird das dritte Album erscheinen, in Koproduktion mit dem WDR. Sie tritt bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn und dem Engadin Festival auf. Sie erhielt zahlreiche Preise und ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Dumcke-Stiftung. Gemeinsam mit Anouchka Hack war Katharina Hack fünf Jahre lang künstlerische Leiterin des meetMUSIC Festivals in Mettingen.
©privat
Janosch Spreter studierte an der Hochschule für Musik Trossingen bei Ákos Hernádi und schloss dort sein solistisches Studium mit dem Master im künstlerischen Hauptfach Klavier erfolgreich ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Gilead Mishory, Volker Stenzl und Markus Bellheim. Seit 2020 vertieft er seine Ausbildung im Bereich Liedgestaltung bei dem renommierten Liedpianisten Clemens Müller.
Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit stehen die Wiener Klassik sowie die Lied- und Kammermusikliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine besondere Stellung nimmt dabei das Werk von Ludwig van Beethoven ein, dessen Musik ihn seit vielen Jahren begleitet und inspiriert. Die Auseinandersetzung mit Beethovens Klavierwerken bildet einen wesentlichen Schwerpunkt seines Schaffens. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Janosch Spreter regelmäßig als Liedbegleiter und Kammermusiker in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben.
Als Klavierlehrer an der Ludwig van Beethoven Musikschule Bonn hat er sich zugleich in der Bonner Musiklandschaft etabliert. Die pädagogische Arbeit ist für ihn ein ebenso wichtiger Bestandteil seines musikalischen Wirkens wie das Konzertieren. Besonders am Herzen liegt ihm, Menschen jeden Alters für die klassische Musik zu begeistern und die Freude am Musizieren nachhaltig zu vermitteln.
Janosch Spreter ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe, darunter des Internationaler Orbetello Klavierwettbewerb. Für das Jahr 2027 wurde er als Stipendiat des Richard-Wagner-Verband Bonn ausgewählt und wird im Rahmen des Bayreuth-Stipendiums nach Bayreuth reisen. Dort erhält er die Möglichkeit, die Bayreuther Festspiele zu besuchen und an einem Förderprogramm für ausgewählte Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler teilzunehmen.
©Jakob Guntermann
Paulina Walter studierte Musikwissenschaft/Sound Studies und Hispanistik (B.A.) an der Universität Bonn und Universidad de Buenos Aires sowie anschließend „Musik und Klangkulturen der Moderne“ (M.A.) an der Universität Bonn. In dieser Zeit war sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Woelfl-Haus Bonn tätig, einem Partnerinstitut der Universität Bonn. 2022 arbeitete sie für das Goethe-Institut in Nairobi (Kenia), gefördert durch ein Stipendium des DAAD. Von 2023 bis 2025 war sie als Chorinspizientin an der Staatsoper Stuttgart tätig. 2024 erschien im Almanach der Woelfl-Haus-Stiftung ein Beitrag auf Grundlage ihrer Masterarbeit zu Joseph Woelfls opéra comique „L’Amour Romanesque“. Seit November 2025 promoviert Paulina Walter an der Universität Koblenz zur Opernkultur des aufkommenden 19. Jahrhunderts in Spanien.
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Martin Czernin ist Musikwissenschaftler und Spezialist für Alte Musik. Fast 20 Jahre wirkte er als Musikarchivar im „Schottenstift Wien“, wo er zudem das historische Archiv und das Museum (mit)betreute. Er arbeitete an zahlreichen Ausstellungen und Publikationsprojekten mit bzw. war für diese auch selbst verantwortlich. Ergänzt wurde dies durch umfangreiche eigene Forschungsaktivitäten zur österreichischen bzw. europäischen Musikgeschichte sowie durch Unterrichtstätigkeit an der Universität Wien und am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt. Seit 2013 ist er Musikreferent der burgenländischen Landesregierung mit Arbeiten im Burgenländischen Landesmuseum und im Burgenländischen Landesarchiv, wo er die musikalischen Nachlässe und die Musiksammlung des Burgenlandes betreut.