Internationale Joseph-Woelfl-Gesellschaft Wien

Vorstand

Präsidentin: Univ.-Prof. em. Mag. Dr. Margit Haider-Dechant

Präsident/St.: Dr. Dominik Šedivy

Schriftführer: Dr. Helmut Gugerbauer

Schriftführer/St.: Dr. Till-Gerrit Waidelich

Schatzmeister: Mag. Andrea Preslmair-Enzenhofer

Schatzmeister/St.: Werner Karlinger

Rechnungsprüfer: Mag. Markus Enzenhofer

Rechnungsprüfer: MMag. Julia Schoisswohl

Statuten

INTERNATIONALE JOSEPH WOELFL-GESELLSCHAFT WIEN, ZVR-ZAHL: 087399548

§ 1 NAME, SITZ UND TÄTIGKEIT

Der Verein führt den Namen "Internationale Joseph Woelfl-Gesellschaft".

(1) Er hat seinen Sitz in Danhausergasse 8, 1040 Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte österreichische Bundesgebiet.

(2) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2 ZWECK

(1) Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die ideelle und materielle Förderung des Werks und Andenkens des Komponisten und Pianisten Joseph Woelfl (1773–1812). Er unterstützt die Drucklegung seiner Werke und die öffentliche Wiedergabe derselben in Aufführungen des Musiktheaters, in Konzerten und in Aufnahmen auf Tonträgern. Ferner fördert er die wissenschaftliche Aufarbeitung des Lebenswerks von Joseph Woelfl.

(2) Der Verein ist Träger des Projekts "Joseph Woelfl: Gesamtausgabe seiner Werke".

§ 3 MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKS

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden:

(2) Als ideelle Mittel dienen

a) Aufführungen des Musiktheaters

b) Ballettaufführungen

c) Symphoniekonzerte

d) Kammermusikkonzerte

e) Klavierabende

f) Liederabende

g) Vorträge

h) Forschungsaufträge

(3) Die erforderlichen Mittel sollen aufgebracht werden durch

a) Mitgliedsbeiträge

b) Fördermaßnahmen der öffentlichen Hand

c) Private Geldspenden

§ 4 ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und Ehrenmitglieder.

(2) Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

§ 5 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.

§ 6 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

(2) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(3) Der Austritt kann nur zum 31. Dezember eines jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

§ 7 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Sie besitzen Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht.

(2) Jedes Mitglied ist berechtigt. Vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen. Diese muss innerhalb von acht Wochen abgehalten werden.

(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand die betreffenden Mitglieder binnen vier Wochen in geeigneter Form zu informieren.

(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnten. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu achten.

(7) Mitgliedsbeiträge für das laufende Kalenderjahr sind innerhalb der ersten drei Monate des Kalenderjahres selbständig auf das Vereinskonto zu entrichten.

(8) Mitgliedsbeitragsrückstände führen zum Verlust des aktiven und passiven Wahlrechts sowie zum Verlust aller Ansprüche auf irgendwelche Leistungen des Vereins. Die Rechte solcher Mitglieder "ruhen".

§ 8 VEREINSORGANE

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), der Erweiterte Vorstand (§§ 14 und 15), die Rechnungsprüfer (§ 16), der Wissenschaftliche Beirat (§ 16) und das Schiedsgericht (§ 18).

§ 9 GENERALVERSAMMLUNG

(1) Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alljährlich statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a) Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b) Begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,

c) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21Abs. 5 erster Satz VereinsG),

d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 3 dieser Satz dieser Statuten),

e.)Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§11 Abs. 3 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin in geeigneter Form (E-Mail, Brief, Zeitung etc.) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a–c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).

(4) Anträge bzw. Wahlvorschläge zur Generalversammlung sind mindestens 5 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

(5) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege der Bevollmächtigung ist nicht möglich.

(6) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(7) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(8) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 10 AUFGABEN DER VOLLVERSAMMLUNG

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer; (vgl. § 7 Abs. (5) und Vorlage des Ministeriums);

b) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

c) Entlastung des Vorstands;

d) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge;

e) Verleihung der Ehrenmitgliedschaft;

f) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

g) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen;

h) Bestellung und Entlassung des Wissenschaftlichen Beirats.

§ 11 VORSTAND

(1) Der Vorstand besteht aus Obmann/Obfrau und mindestens einem/r Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/erin und Stellvertreter/in.

(2) Jedes anwesende Vorstandsmitglied hat ein Stimmrecht.

(3) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zwecke der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, so hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(4) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt drei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

(5) Der Vorstand wird vom Obmann/ von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorsehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

(8) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

(9) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 10) und Rücktritt (Abs. 11).

(10) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in kraft.

(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 3) eines Nachfolgers wirksam.

§ 12 AUFGABEN DES VORSTANDS

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahme/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;

(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 3 (ordentliche GV) und Abs. 2 lit. a–c (außerordentliche GV) dieser Statuten;

(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;

(6) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;

(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;

(8) Beaufsichtigung der vom Verein initiierten Aktivitäten im Sinne des Vereinszwecks (§ 2).

§ 13 BESONDERE OBLIEGENHEITEN EINZELNER VORSTANDSMITGLIEDER

(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins für den Fall, dass keine eigene Geschäftsführung vom Vorstand bestellt wurde bzw. diese seine/ihre Funktion nicht ausüben kann.

(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und eines weiteren Vorstandsmitglieds, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen der Zustimmung des Erweiterten Vorstands.

(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

(4) Bei Gefahr in Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; dies gilt auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand und im Erweiterten Vorstand.

(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung, des Vorstands und des Erweiterten Vorstands. Er/sie legt die Protokolle dem Vorstand zur Genehmigung vor und verteilt diese an den Erweiterten Vorstand.

(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

(8) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassiererin ihre Stellvertreter/innen.

§ 14 ERWEITERTER VORSTAND

(1) Der Erweiterte Vorstand besteht aus: Obmann/Obfrau, mindestens einem/r Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in sowie dem Wissenschaftlichen Beirat.

(2) Der Erweiterte Vorstand ist mindestens einmal jährlich einzuberufen

(3) Zur Erweiterten Vorstandssitzung sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin in geeigneter Form einzuladen. Die Einberufung erfolg durch den Vorstand.

(4) Der Erweiterte Vorstand ist, sofern die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(5) Entscheidungen werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Obmanns /der Obfrau bzw. dessen/deren Stellvertreter/in.

§ 15 AUFGABEN DES ERWEITERTEN VORSTANDES

Dem Erweiterten Vorstand obliegt die Beschlussfassung in wichtigen Fragen wie:

(1) Jahresvoranschlag;

(2) Koordination, Unterstützung und Durchführung von Aktionen, die der Förderung der in § 3, (2) a-h aufgelisteten Punkte dienen;

(3) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern oder Rechnungsprüfern und dem Verein.

§ 16 WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

(1) Der Wissenschaftliche Beitrat der Joseph Woelfl-Gesellschaft besteht aus Personen, die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der in § 3 (2) a-h aufgelisteten Punkte haben, insbesondere die Leiter der vier Musikbibliotheken mit den größten Beständen von Werken Joseph Woelfls.

(2) Die Funktionsperiode des Wissenschaftlichen Beirats ist grundsätzlich unbegrenzt.

(3) Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind Ehrenmitglieder.

§ 17 AUFGABEN DES WISSENSCHAFTLICHEN BEIRATS

Er berät den Vorstand in allen wissenschaftlichen Fragen hinsichtlich der Erforschung und Verbreitung des Lebenswerks von Joseph Woelfl.

§ 18 RECHNUNGSPRÜFER

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand und der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und dem Verein bedürfen der Genehmigung durch den Erweiterten Vorstand. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 9 bis 11 sinngemäß (Beendigung der Tätigkeit).

§ 19 SCHIEDSGERICHT

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetztes 2002 und kein Schiedsgericht nach §§ 577 ff ZPO.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem anderen Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 20 FREIWILLIGE AUFLÖSUNG DES VEREINS

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer dazu einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.

(3) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.