Eintritt: frei für Mitglieder des RWV und Colloqium Humanum, 10€ für Gäste Anmeldung für Konzertbesucher: haider-dechant@woelflhaus.de, Tel.: 0151-655 18155 oder mit unserem online Formular
E. T. A. Hoffmann Aus: 6 Duettini italiani AV67
(1776 – 1822) Duettino VI
Felix Mendelssohn-Bartholdy Abschiedslied der Zugvögel Op. 63 No.2
(1809 – 1847)
Robert Schumann Wenn ich ein Vöglein wär Op. 43 No. 1
(1810 – 1856)
Franz Liszt „Santo spirito cavaliere“ aus Rienzi
(1811 – 1886) für Klavier Solo
Benedikt Gnosa „Eindrücke der Stipendiaten aus Bayreuth“
Hermann Dechant Paraphrase über Richard Wagner’s Rienzi
(1939) für Klarinette und Klavier
PAUSE
Richard Wagner Gretchen am Spinnrade WWV 15: VI
(1813 – 1883)
Carl Maria v. Weber „7 Variationen für Klarinette und Klavier über (1786 – 1826) ein Thema aus Silvana“ Op. 33
Richard Wagner Wesendonck Lieder WWV 91
Der Engel
Schmerzen
Träume
Franz Liszt Am Grabe Richard Wagners – 1883
Richard Strauss Morgen Op. 27 No. 4
(1864 – 1949) Ich schwebe Op. 43 No. 2
Amor Op. 68 No. 5
© Christian Palm
Die Sopranistin Sarah Rölli, geboren in Bonn, studiert Gesang/Musiktheater im Bachelor an der Folkwang Universität der Künste und an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig Ihre künstlerische Heimat ist für sie die Oper Bonn, wo sie zunächst im Kinderchor mitwirkte und früh solistische Aufgaben übernahm. Dort sang sie unter anderem in Brundibár (Spatz) sowie in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Jennymädchen) und war an zahlreichen weiteren Produktionen beteiligt.
Auch konzertante Projekte mit dem Beethoven Orchester Bonn erweiterten ihr Repertoire. Weitere Engagements führten sie u.a. zur Kammeroper Rheinsberg, zur Deutschen Oper am Rhein, zu den Thüringer Philharmonikern sowie zu verschiedenen Opern- und Konzertproduktionen im deutschsprachigen Raum. Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von Mozart- und Strauss Partien (u.a. Zerlina, Despina, Adele) bis hin zu zeitgenössischem Musiktheater.
Sarah Rölli ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, und erhielt im laufe ihrer Ausbildung Stipendien, wie das Deutschlandstipendium, Lotte Lehmann Stipendium und das Wagner Stipendium. Künstlerische Impulse erhielt sie zudem durch Meisterkurse renommierter Sängerpersönlichkeiten wie Laura Aikin, Raoul Grüneis, Sybilla Rubens und Adina Nitescu. Ihre künstlerische Laufbahn wird begleitet von Caroline Merz.
© privat
Susanna Kilian begann mit fünf Jahren Klavierunterricht zu nehmen und entdeckte einige Jahre später ihre Leidenschaft für den Gesang.
Ab 2014 sang sie im Kinder- und Jugendchor Theater Bonn unter Ekaterina Klewitz. Dort war sie bereits in zahlreichen Opern wie „Hänsel und Gretel“, „Carmen“, „Turandot“, „Lohengrin“ und „La Boheme“ im Chor zu hören. Solistisch war sie bereits als 1. und 3. Knabe in der „Zauberflöte“ und als Hirtenknabe in „Tosca“ auf der Bühne der Bonner Oper zu sehen. An zahlreichen Konzerten wie dem jährlichen SWB Weihnachtskonzert oder dem Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Kinder- und Jugendchores hat sie im Chor sowie solistisch mitgewirkt. In den Eigenproduktionen des Chores „Brundibar“ sang sie die Rolle der “Aninka” und der “Katze” und in “Faust” die Rolle des “Gretchen”. Auch im Musical „Hairspray“ hat sie bereits im Ensemble mitgewirkt. Nächste Spielzeit singt sie in der „Zauberflöte“ und in „Jesus Christ Superstar“ in der Bonner Oper mit.
Im Woelfl-Haus durfte sie bereits zwei Mal das Benefizkonzert zum Aufbau der Woelfl-Haus Stiftung mitgestalten und war an anderen Konzerten wie dem Erntedankkonzert letzten Herbst beteiligt.
Gesangsunterricht erhält sie von Andrey Telegin, mit dessen Chören sie bereits Schubert und Mozart Messen aufführte. Weitere wichtige gesangliche Impulse setzte Alexandra von der Weth.
Zur Zeit studiert Susanna Kilian Musikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bonn.
2027 wird sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bonn sein.
© Sophia Hegewald
Nikola Janjic wurde 2000 in Nikosia, Zypern, geboren.
Im Alter von 9 Jahren begann er Klarinette Unterricht an der Zypriotischen Jugendsinfonieorchester-Akademie zu nehmen. 2012 trat er dem Jugendorchester bei, in dem er von 2015 bis 2018 erste Klarinette spielte.
Er setzte seine Ausbildung an der HFMT Köln in der Klasse von Michael Schmidt fort und macht derzeit sein Master Studium bei Ralph Manno.
Nikola erhielt erste Preise in Wettbewerben wie "Solon Michaelides Pancyprian Competition" (2015) und "International Woodwind Competition" in Pozarevac, Serbien, (2017).
Wichtige musikalische Erfahrungen sind das Solospiel mit dem Zypriotischen Symphonie Orchester im Jahr 2017 sowie mit dem Zypriotischen Jugend Symphonie Orchester im Jahr 2018. 2019 trat er zum ersten Mal als Gast-Soloklarinettist beim Zypriotischen Symphonie Orchester auf, wo er als Aushilfe seit 2022 tätig ist. Von 2020-2022 wurde er zum Mediterranischen Jugendorchester gewählt. Im Januar 2024 hat er mit dem West Eastern Divan Ensemble im Staatstheater Darmstadt das Schubert Oktett gespielt.
Im Jahr 2025 war er Praktikant bei den Bochumer Symphonikern.
Nikola erhielt wichtige Impulse von Meisterkursen mit Lehrern wie Martin Spangenberg, Kilian Herold, Nicolas Baldeyrou, Francois Benda, Georg Arzberger, Jordi Pons und anderen.
Nikola ist Gründungsmitglied des Alafia Ensemble, mit dem er regelmäßig Konzerte in Deutschland und Europa spielt.
© Privat
Janosch Spreter studierte an der Hochschule für Musik Trossingen bei Ákos Hernádi und schloss dort sein solistisches Studium mit dem Master im künstlerischen Hauptfach Klavier erfolgreich ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Gilead Mishory, Volker Stenzl und Markus Bellheim. Seit 2020 vertieft er seine Ausbildung im Bereich Liedgestaltung bei dem renommierten Liedpianisten Clemens Müller.
Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit stehen die Wiener Klassik sowie die Lied- und Kammermusikliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine besondere Stellung nimmt dabei das Werk von Ludwig van Beethoven ein, dessen Musik ihn seit vielen Jahren begleitet und inspiriert. Die Auseinandersetzung mit Beethovens Klavierwerken bildet einen wesentlichen Schwerpunkt seines Schaffens. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Janosch Spreter regelmäßig als Liedbegleiter und Kammermusiker in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben.
Als Klavierlehrer an der Ludwig van Beethoven Musikschule Bonn hat er sich zugleich in der Bonner Musiklandschaft etabliert. Die pädagogische Arbeit ist für ihn ein ebenso wichtiger Bestandteil seines musikalischen Wirkens wie das Konzertieren. Besonders am Herzen liegt ihm, Menschen jeden Alters für die klassische Musik zu begeistern und die Freude am Musizieren nachhaltig zu vermitteln.
Janosch Spreter ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe, darunter des Internationaler Orbetello Klavierwettbewerb. Für das Jahr 2027 wurde er als Stipendiat des Richard-Wagner-Verband Bonn ausgewählt und wird im Rahmen des Bayreuth-Stipendiums nach Bayreuth reisen. Dort erhält er die Möglichkeit, die Bayreuther Festspiele zu besuchen und an einem Förderprogramm für ausgewählte Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler teilzunehmen.
© Anna Marx
Benedikt Gnosa hat sich nach seinem Bachelorstudium in den Fächern Germanistik sowie Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft im Rahmen seines ebenfalls in der Germanistik abgeschlossenen Masters auf die Literatur des deutschsprachigen Mittelalters fokussiert. Aktuell promoviert und arbeitet er in dem Forschungsprojekt ‚Ton und Kohärenz‘ unter Prof. Dr. Claudia Lauer zu (spät-)mittelalterlicher Lieddichtung und dem frühneuzeitlichen Meistergesang und lehrt an der Universität Bonn. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit dem Thema der Mittelalterrezeption insbesondere mit Blick auf die zeitgenössische Oper in Seminaren, Veröffentlichungen und Vorträgen.
Seit der Spielzeit 2020/2021 hat Benedikt Gnosa regelmäßig für die Abteilungen Musiktheatervermittlung, Marketing und Dramaturgie am Theater Bonn gearbeitet. Dort hat er bereits eine Vielzahl an Veranstaltungen – oft in leitender Funktion – begleitet: Seine vielfältigen Erfahrungen liegen insbesondere in der Organisation verschiedener mobiler Formate wie die Hinterhofopern – bei denen er teilweise auch als Regieassistenz eingesetzt war – oder eine Konzertreihe in mehreren Bonner Pflegeheimen. Darüber hinaus hat er diverse Gruppen in den U27-Previews, den organisierten Vorstellungsbesuchen Better Together oder dem Format ‚Von der Probe zur Premiere‘ begleitet. Als Produktionsassistenz war er ebenso für die europaweit einzigartige JORR-Kooperation im Rahmen der Tagung ‚Auf die Ohren, fertig, los!‘ tätig. Zuletzt hat er die Realisierung der Festgala anlässlich des 60. Jubiläums des Opernhauses Bonn in führender Position übernommen.
Aufgrund seiner Leistungen während seines Studiums wurde Benedikt Gnosa mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Aufnahme in das Honors Programm der Universität Bonn ausgezeichnet. Seine Bachelorarbeit erhielt den Gender Studies-Preis der Universität Bonn. 2026 wird er als Stipendiat des Richard-Wagner-Verband-Bonn die 150. Bayreuther Festspiele besuchen.